DKV-Auswahl bei WM in Linz mehrfach auf dem Podest – Deutsch-deutsches Finale im Para-Karate
Linz/Gladbeck. Mit zwei goldenen, einer silbernen und drei bronzenen Medaillen kehrt die deutsche Karate-Nationalmannschaft von der WM 2016 in Linz / Österreich zurück. Die Athleten holten Edelmetall in der Leistungsklasse und im Para-Karate für Menschen mit Behinderung, das in Linz seine zweite WM erlebt hat.
In der Leistungsklasse konnte die Kumite-Herren-Mannschaft (Jonathan Horne, Noah Bitsch, Heinrich Leistenschneider, Mehmet Bolat, Nico Drexel, Ricardo Giegler und Robin Winters) im kleinen Finale gegen Spanien durchsetzen. Mit drei Siegen und einem Unentschieden sicherte sich das Team nach dem zweiten Platz 2014 in Bremen damit die Bronzemedaille.
Ilja Smorguner (München, Kata Einzel) die Bronzemedaille errungen. Der Vizeweltmeister von 2014 überzeugte im kleinen Finale Publikum und Kampfgericht – er errang einen 3:2-Sieg.
Im Para-Karate, in dem im Gegensatz zur Leistungsklasse mehrere Athleten einer Nation antreten dürfen, kam es in der Klasse Kata Damen mit Sehbehinderung zu einem deutsch-deutschen Finale. Helga Balkie (Berlin) verteidigte bei der zweiten Auflage dieser WM ihren Weltmeisterinnen-Titel, den sie in Bremen 2014 errungen hatte. Michaela Schaffer (Regensburg) debütierte mit einem Silbererfolg
Bei der Kata-Herren-Auswahl für Lernbehinderte war Albert Singer (Vaihingen/Ens) nicht zu stoppen: Er gewann den Titel souverän gegen seinen ungarischen Konkurrenten und wurde Weltmeister. Marvin Nöltge aus Waldkirch sicherte sich die Bronzemedaille mit einer ebenfalls starken Kata.
Text: Frank Miener, DKVFoto: Christian Grüner, DKV








