37 Jugendliche erlebten Karate, Gemeinschaft und jede Menge Action in Spanien – die diesjährige Ferienfreizeit des KDNW an der Costa Brava war ausgebucht. Die Jugendlichen hatten neun Tage eine abwechslungsreiche Zeit mit Spaß, Karate, Sport, Ausflügen und vor allem jeder Menge Gemeinschaft.
Für die Organisation und Betreuung der Gruppe waren auch in diesem Jahr KDNW-Jugendreferent Dennis Dreimann und Verbandskoordinatorin Susanne Nitschmann verantwortlich. Unterstützt wurden sie von Angelina Krüger und Michael Bolder (fiel krankeitsbedingt aus), auch Stephan Junker und Kevin Michejlis halfen dem eingespielten Team vor Ort und sorgten gemeinsam für eine gelungene Mischung aus sportlicher Herausforderung, Freizeit und gemeinsamen Erlebnissen.
Ein fester Bestandteil der Ferienfreizeit war das Karate-Training. In entspannter Urlaubsatmosphäre wurde gemeinsam trainiert, der Blick auf das Meer ist etwas ganz Besonderes. Dabei ging es nicht nur um die sportliche Weiterentwicklung, sondern vor allem darum, Karate gemeinsam zu erleben.
Für zusätzlichen sportlichen Ehrgeiz sorgte die alljährige Standolympiade. An zwei Tagen traten die Teams in zahlreichen unterschiedlichen Spielen gegeneinander an. Dabei wurde mit viel Einsatz, Teamgeist und Ehrgeiz um jeden Punkte gekämpft, bis am Ende das Gewinnerteam feststand. Das Betreuer:innen-Team hatte sich dafür wieder zahlreiche lustige und teilweise ungewöhnliche Spiele ausgedacht. Von einer Abschluss-Bunkai über Hitster bis hin zu Limbo war für viel Abwechslung und jede Menge Spaß gesorgt. Nicht immer war dabei nur sportliches Können gefragt – auch Geschicklichkeit, Kreativität und eine Portion Humor waren entscheidend.
Mit den Fahrrädern ging es in Richtung d’Empuries – ein toller Schnorchelspot! Schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis. Die Strecke führte durch Apfelplantagen im Naturschutzgebiet und verlief dabei fast ausschließlich am Meer entlang. Die Kombination aus sportlicher Fahrradtour, beeindruckender Landschaft und anschließendem Schnorcheln machte die Tour erneut zu einem besonderen Programmpunkt der Ferienfreizeit.
Ein weiterer Höhepunkt war der Ausflug nach Cadaqués. Der malerische Fischerort begeisterte mit seinem besonderen Charme, den engen Gassen und der Lage direkt am Mittelmeer. Der Ausflug bot eine willkommene Abwechslung und gab den Jugendlichen die Gelegenheit, einen der schönsten Orte an der Costa Brava gemeinsam zu entdecken.
Dass der KDNW auch während der Ferienfreizeit vor Ort flexibel unterwegs sein konnte, ist einer besonderen Unterstützung zu verdanken. Durch die Hilfe des Busunternehmens Kottenstedte mit Stephan Junker stand der Gruppe auch in Spanien ein eigener Bus zur Verfügung. Damit konntenAusflüge und Aktivitäten und Einkäufe unkompliziert organisiert werden – ein großer Vorteil für die gesamte Ferienfreizeit.
Am Ende waren sich wohl alle einig: Die Ferienfreizeit des KDNW an der Costa Brava ist weit mehr als nur eine Trainingsfahrt – sie verbindet Karate mit Freundschaft, Teamgeist und unvergesslichen Ferienerlebnissen.
Die Anmledung für das kommende Jahr erfolgt nach Zusage den Campingplatzes Ende Oktober.
O-Ton von Teilnehmer Jakob:
Ich war dieses Jahr zum vierten Mal dabei, und auch dieses Jahr war es wieder super lustig und es hat einfach Spaß gemacht, all meine Freunde aus dem Camp wiederzusehen. Manche meiner engsten Freunde, die ich hier gefunden habe, kenne ich seit meiner ersten Teilnahme, andere habe ich erst diesen Sommer kennengelernt. Und das ist meiner Meinung auch eins der besten Dinge an diesem Camp. Die Atmosphäre ist immer so offen, dass alle „Neuen“ schnell mittendrin sind. Während der langen Busreise, den Trainingseinheiten, den Ausflügen und den vielen Stunden an Pool und Strand findet man echte Freunde, die man dann später nicht nur privat wieder trifft, sondern auch auf allen möglichen Wettkämpfen und Lehrgängen. Meine persönlichen Highlights war die Mountainbike-Tour. Die führte zu einem Schnorchel-Spot. Auch cool ist immer der Ausflug nach Cadaqués.
Text und Fotos: Susanne Nitschmann
(ema)


































